Unser nächster freier Tag führte uns unter die Erde. Wir besuchten die Clifden Caves – ein frei zugängiges Höhlensystem in der Nähe. Als wir das letzte Mal vorbei gefahren sind, wurde uns von den Locals aufgrund des starken Regens von einem Besuch abgeraten. Diesmal war es trocken und das Abenteuer konnte beginnen.

Wir machten uns also mit einer Stirnlampe und zwei Taschenlampen bewaffnet auf den Weg und waren schlichtweg beeindruckt. Das Höhlensystem ist abgesehen von regelmäßigen Wegmarkierungen naturbelassen. Es wurde keine Spalte für die Touristenströme erweitert oder Geh-/Steighilfen in den Fels gehauen. Mal gebückt, mal aufrecht krochen wir so durch die Unterwelt. Es war fantastisch.

Vor einigen Jahren übernachtete bei uns im Hostel übrigens ein Höhlenforscher aus der Schweiz, welcher sich die Caves auch ansehen wollte. Er nahm nur eine Taschenlampe mit, die ihm mitten im Höhlensystem kaputt ging. Er hat den Ausgang nicht alleine gefunden und wurde glücklicherweise nach ca. 24 Stunden in der Kälte und Dunkelheit gerettet, da ein Einheimischer sein Auto hat stehen sehen und sich über die lange Parkdauer gewundert hat.

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Diese Fädchen stammen von den hiesigen Glühwürmchen. Anders als auf der Nordhalbkugel sind es hier keine fligenden Käfer, sondern Larven, welche fröhlich vor sich hinleuchten.

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Eine kleine Klettereinlage.

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Im Anschluss ging es auf dem Rückweg noch zu einem kurzen Spaziergang in die Rakatu Wetlands – es gibt hier halt doch irgendwie an jeder Ecke ein schönes Plätzchen zum Laufen.

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