Nicht mehr lange und schon ist unsere Zeit in Fiordland vorbei. Genau gesagt genießen wir gerade den letzten Tag während wir diesen Blogbeitrag schreiben. Über Ostern hatten wir ein paar freie Tage und sind mal wieder in der Weltgeschichte umhergetingelt. Wir wollten Queenstown einen vorerst letzten Besuch abstatten, ein wenig wandern gehen und die bisher unerkundete nähere Umgebung, sprich Glenorchy und die andere Seite des Routeburn Tracks kennenlernen.

Wir fuhren also extra früh los, checkten gegen 9:30 in unserem Hostel ein und machten uns auf den Weg zur Spitze des Ben Lomond – Queenstowns größten Hausberg. Auf unserem Weg nach oben sahen wir, dass die Spitze Nebelverhangen war – kurz vorm Sattel herrschten schon stürmisch, eisige Winde, so dass wir uns dazu entschlossen, das Unterfangen vorzeitig abzubrechen. Wir erklommen einen Nebenkamm und wurden auch dort mit einer wundervollen Aussicht auf den Lake Wakatipu belohnt. Es ist immer wieder faszinierend, dieses wahnsinnig blaue Wasser zu sehen.

Nach unserer Wanderung gab es zum ersten Mal in Neuseeland einen Mittagsschlaf – auch ein ganz tolles Gefühl – nichts tun, die Seele baumeln lassen und vor sich hindösen. Danach ging es noch fix nen Möhrenkuchen und abends Queenstown berühmtesten Burger (wir gaben das Prädikat: „gehobener Durchschnitt“) essen, bevor es nach einer ordentlichen Tüte Schlaf am nächsten Morgen nach Glenorchy und im Anschluss zurück nach Te Anau ging.

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Am Oster Mittwoch (ich weiß, dass es den nicht gibt!!! ;-)) machten wir uns dann auf unsere nun wirklich vorerst letzte Reise auf der Milford Road. Es gab immer noch einen Ort, den wir uns vorgenommen hatten, zu besuchen – den Lake Marian. Nie hat es geklappt – entweder keine Zeit oder keine Lust mehr – jetzt sollte es soweit sein.

Ein etwa einstündiger Anstieg über Schlamm, Geröll und Wurzeln führte uns von der Hollyford Road bis hinauf zu diesem alpinen See, welcher vor Urzeiten von einem Gletscher geformt wurde. Mystisch hingen die Wolken direkt über dem See – hin und wieder gaben diese einen wundervollen Blick auf die mit Frischschnee bedeckten Gipfel frei – der Winter schickt seine Vorboten. Nach Apfel und Banane (siehe weiter unten in den Bildern :P) fuhren wir mit einem weiteren Haken auf unserer „TOP things to do in Fiordland“ zurück zum Hostel.

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