In Budapest verbrachten wir gleich mehrere Tage und stellten den Rekord im „Stadtführung-gehen“ auf – doch selbst das reichte nicht, um die Stadt komplett zu erkunden. Budapest hat viele unterschiedliche Facetten – in unseren Führungen beschränkten wir uns jedoch auf allgemeines Sightseeing, die jüdische Vergangenheit und Gegenwart sowie die vergangenen kommunistischen Zeiten genauso wie die Sichtweisen der jungen Budapester zur derzeitigen Regierung. Die Informationen schlugen nur so auf uns ein – das gepaart mit den vielen Fußkilometern und der Hitze bescherte uns stets recht müde Abende.

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Beruhigend ist, dass der Pfeil für die Toilette in eine leicht andere Richtung zeigt, als der für’s Wi-Fi :).

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Zwei Stündchen Erholung nahmen wir uns in einem der zahlreichen Cafés.

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Einer der Innenhöfe des Jüdischen Viertels.

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Viele der baufälligen Gebäude wurden zu sogenannten „Ruin Pubs“ umfunktioniert. Der Kreativität werden hier keine Grenzen gesetzt – so individuell gestaltete Gasträume haben wir zumindest noch nirgendwo vorher gesehen.

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Wenn die Sonne untergeht, bekommt die Stadt ihren ganz eigenen Zauber.

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Hier an der Statue findet gerade ein Open-Air Tango Tanzabend statt.

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Ein sehr fragwürdiges Denkmal setzte die derzeitige Regierung in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zum Gedenken an die Zeit des zweiten Weltkrieges. Das Denkmal wird tagtäglich von einer Horde bewaffneter Polizisten bewacht, denn täglich gibt es Demonstrationen der Bewohner Budapests, Angehörigen und Nachfahren der Opfer gegen diese Darstellung des „unschuldigen Ungarns“ und den deutschen Adler als „alleinschuldiges Ungetüm“ für den Holocaust im Land. Allgemein ist die politische Situation im Lande etwas verquer, wie auch jüngste Berichte über Demonstrationen zeigen.

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